XXIV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz @ Mercure Hotel MOA Berlin, Berlin [12. Januar]

XXIV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz


911
12.
Januar
11:00 - 22:00

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Mercure Hotel MOA Berlin
Stephanstrasse 41, 10559 Berlin, Germany
Sozialismus oder Barbarei
Die nächste Krise. Der nächste Krieg. Die nächste Revolution.

Einlass ab 9.30 Uhr

10.20 Uhr Musikalische Eröffnung mit »Proyecto Son Batey: Cuba Folklor«

10.30 Uhr Eröffnung der Kunstausstellung der Gruppe Tendenzen

Vorträge ab 11 Uhr

»Die nächste imperialistische Hauptmacht«
Otto Köhler, Publizist (BRD)

»Die nächste imperialistische Krise«
Vladimiro Giacché, Ökonom (Italien)

Grußbotschaft
Mumia Abu-Jamal, Journalist und politischer Gefangener (USA)

»Der nächste imperialistische Krieg«
Michael Hudson, Ökonom (USA)

»Widerstand, Beispiel Türkei«
Mesale Tolu, Journalistin (BRD)

Manifestation: 60 Jahre Revolution – Gegenkultur auf Kuba
mit Abel Prieto, ehemal. Kulturminister Kubas, Nieves Ileana Hernandez, Abteilung Internationale Beziehungen im ZK der kubanischen KP sowie Eduardo Sosa, Liedermacher, Kuba

»Der Widerstand in Palästina«
Ahed Tamimi, Widerstandskämpferin (Palästina, angefragt)

»Die nächste Revolution«
Dietmar Dath, Autor und Journalist (BRD)

Podiumsgespräch ab 18 Uhr

»Dass sich die Wut in Widerstand verwandeln wird
– Trotz alledem!«
100 Jahre Novemberrevolution
– wie geht Klassenpolitik heute?

Mit:
Jan von Hagen, Gewerkschaftssekretär bei verdi NRW
Lena Kreymann, SDAJ
Nina Scholz, Journalistin, aktiv bei Mieterinitiative »Deutsche Wohnen & Co enteignen«, Berlin
Ulrich Maurer, ehem. Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, Mitbegründer der Partei Die Linke

Moderation: Stefan Huth, Chefredaktion der jungen Welt

Gesamtmoderation: Anja Panse, Schauspielerin, Regisseurin

Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch und Türkisch (Simultanübersetzung)

Parallelprogramm: Jugendforum im Saal MOA 3/4 ab 14 Uhr

Auch 100 Jahre später: Kämpfen wie Rosa und Karl

Vor 100 Jahren ermordeten faschistische Freikorpsoffiziere Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Im Kampf gegen den deutschen Imperialismus und Militarismus waren die beiden in der eigenen Bewegung immer wieder mit Illusionen zu diesem System und über den Weg zum Sozialismus konfrontiert worden. Die beiden Revolutionäre hielten mit ihrer Haltung dazu nicht hinterm Berg.

Der Kampf gegen den deutschen Imperialismus, das war immer auch ein Kampf gegen reformistische Ansätze. Aber kann man nicht auch durch Reformen zum Sozialismus gelangen? Ist der Weg dahin dann nicht auch ruhiger und sicherer? Auf dem Jugendpodium der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) werden verschiedene linke Jugend-Organisationen über Reformkämpfe und ihre Bedeutung diskutieren. Schon Rosa und Karl haben bis vor 100 Jahren für eine andere Welt gekämpft, doch wie sehen die heutigen Auseinandersetzungen in Schule, Uni und Betrieb aus?

Podiumsdiskussion mit Mitgliedern der DIDF-Jugend, Gewerkschaftsaktiven und Vertretern der SDAJ

Kulturprogramm

»Sagen, was ist.« Hommage an Rosa Luxemburg mit Blick auf eine unvollendete Revolution.
Mit Gina Pietsch und Christine Reumschüssel

Die, die Kriege führten, nannten sie die blutige Rosa, wir, denen sie nahe ist, nennen sie gerne einfach Rosa, oder wie Brecht: Die rote Rosa. Mit nur 17 Jahren schrieb sie: »Mein Ideal ist eine Gesellschaftsordnung, in der es mir vergönnt sein wird alle zu lieben.« Und Leo Jogiches, den sie liebte, erfährt von ihr, sie wolle auf die Menschen wie ein Blitz wirken, nicht durch Pathos, sondern durch die Weite der Sicht, die Macht der Überzeugung und die Kraft des Ausdrucks. Wer sie liest, weiß, dass sie sich diesen Wunsch erfüllen konnte und uns sicher in unvorstellbarer Weise mehr, wenn sie sie nicht umgebracht hätten.

Der deutsch-britische Komponist Wieland Hoban stellt sein Werk »Rules of Engagement« zum Gaza-Krieg 2008/09 vor und kritisiert im Gespräch mit Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin von Melodie & Rhythmus, die mangelnde Kunstfreiheit in Deutschland

Ausstellung der Gruppe Tendenzen Berlin
»Für antiimperialistische Solidarität und sozialen Fortschritt: Abrüsten statt Aufrüsten«

Zum 6. Mal in Folge organisiert die GRUPPE TENDENZEN BERLIN gemeinsam mit junge Welt eine Kunstausstellung anlässlich der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. In diesem Jahr sollen die präsentierten Werke Ursachen, Nutznießer und verheerende Auswirkungen der imperialistischen Eroberungskriege deutlich machen, die ein selbstverständliches Element von Außenpolitik geworden sind. Dagegen wird von den Herrschenden das Elend der Zivilbevölkerung im Krieg heruntergespielt oder gar nicht gesehen. Wir denken dabei an Bertolt Brechts aufklärendes Wort: »Der Krieg ist kein Gesetz der Natur, und der Friede ist kein Geschenk.«

20 Uhr Gemeinsames Singen der »Internationale«

Abschlussfete

Musikalischer Ausklang mit der kubanischen Band »Proyecto Son Batey: Cuba Folklor« in der Lounge bei erfrischenden Mojitos, gemixt von den Compañeros von Cuba Sí.

Es wird eine kostenlose Kinderbetreuung durch die sozialistische Kinderorganisation »Rote Pepperoni« für den ganzen Tag angeboten.
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